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Abschlussworkshop bei VICO in Stuttgart

Am 23. Februar 2018 veranstaltet das Projekt „Smart Data Web“ einen ganztägigen Verwertungsworkshop. Der Workshop findet von 10:00 Uhr – 16:00 im Dormero Hotel Stuttgart statt. Im ersten Teil des Workshops werden die Vertreter des Konsortiums – Siemens, DFKI, VICO Research, Ubermetrics Technologies, die Beuth-Hochschule und die Universität Leipzig, über im Projekt erzielten Ergebnisse und Erkenntnisse berichten, und diese mittels der verschiedenen Demonstratoren, die im Projekt enstanden sind, veranschaulichen. Im zweiten Teil des Workshops werden eingeladene Gäste aus der Industrie und Forschung, u.a. von Bosch-Siemens Haushaltsgeräte, der Inovex GmbH, der Schwarz-Gruppe, und von der DHBW Stuttgart, eigene Anwendungsfälle und Problemstellungen im Bereich Smart Data vorstellen. Der abschließende Teil des Workshops wird als ein gemeinsamer Informationaustausch zu Themen rund um die Projektergebnisse, ihren Transfer in die Wirtschaft, Verwertungsmöglichkeiten, weitere Bedarfe z.B. der Industrie, und mögliche Folgeprojektideen gestaltet.

Die Agenda des Workshops finden Sie hier: Agenda des SDW Abschlussworkshops

Bei Interesse an einer Teilnahme am Workshop melden Sie sich bitte per email bei leonhard.hennig@dfki.de

Studie zum Thema „Regelungsansätze zum Text und Data Mining (TDM)“ durch iRights.Law

Das Projekt Smart Data Web wird während der Projektlaufzeit durch die Kanzlei iRights.Law in rechtlichen Fragestellungen beraten, sowohl in Form von Workshops als auch in Form von Studien. Zusätzlich zu der zu Beginn des Projekts erarbeiteten Machbarkeitsstudie, an der ebenfalls die Kanzlei iRights.Law beteiligt war, haben sich während der Projektarbeit zwei größere Fragestellungen für die Partner herauskristallisiert, welche eine tiefere Untersuchung rechtfertigten. Im Jahr 2017 ist die erste der beiden Studien zu dem sehr aktuellen Thema “Regelungsansätze zum Text und Data Mining (TDM) und Implikationen für Smart Data” als ein wichtiges Projektergebnis fertig gestellt worden. Die Studie befasst sich mit der gegenwärtigen Rechtslage und laufenden legislativen Entwicklungen zu Text and Data Mining (im Folgenden abgekürzt TDM). Ziele der vorliegenden Analyse sind:

  1. Gewährung eines umfassenden Überblicks über den derzeitigen Stand der Rechtslage und einen Ausblick auf wahrscheinlich zu erwartende Szenarien.
  2. Aufzeigen und Empfehlung von Handlungsoptionen und Implikationen für das Smart Data Web Konsortium
  3. Evaluierung der Möglichkeiten zur Einflussnahme auf die entsprechenden Gesetzgebungsprozesse.

In der deutschen und europäischen Legislative werden seit einiger Zeit rechtliche Regeln des sogenannten „geistigen Eigentums“ mit Bezug zu Text and Data Mining (kurz: TDM; synonym verwendet: Content Mining) geschaffen. Hierbei geht es nicht um die datenschutzrechtliche Dimension der Auswertung großer Datenmengen, sondern um die Zulässigkeit maschinen-unterstützter Analyse von Daten schlechthin, ohne dass es insoweit auf Personenbezug ankäme. Rechtstechnischer Dreh- und Angelpunkt des gesamten Themenkomplexes sind dabei stets die im Rahmen von TDM-Verfahren entstehenden gegebenenfalls auch nur teilweisen Kopien (wirklich oder möglicherweise) urheberrechtlich geschützter Werke. Ob und inwieweit diese Kopien entstehen dürfen, soll nun rechtlich ausdrücklich geregelt werden.

Die vorliegende Analyse zeichnet den bisherigen Rechtssetzungsprozess nach und versucht Anhaltspunkte zu liefern für die Beantwortung zweier Fragen: Welche Aspekte der vorgeschlagenen Regelungen sind von der Position der Smart-Data-Web-Projektpartner aus gesehen problematisch? Welche besseren Alternativen könnten auf welchem Wege in den Prozess eingebracht werden?

Die Studie kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden, bei Interesse melden Sie sich bitte per Email bei leonhard.hennig@dfki.de

Algerische Delegation zu Besuch im Smart Data Forum

Am 17.07.2017 wurde das Smart Data Forum von einer algerischen Delegation in Begleitung von Herrn Dr. Tettenborn (BMWi) und Herrn Dr. Genetzky (BMWi) besucht. Während der Führung durch den Showroom wurde als eines von zwei Projekten das Projekt Smart Data Web vorgestellt, das bei den Gästen auf großes Interesse stieß.

Chinesische Delegation des AITC Beijing zu Besuch

Am 10.07.2017 wurde das Smart Data Forum von einer chinesischen Delegation des AI Technology Centers (AITC) aus Beijing besucht. Während der Führung durch den Showroom wurde als eines von zwei Projekten das Projekt Smart Data Web vorgestellt, das auf reges Interesse stieß. Es wurde eine Kollaboration mit dem AITC über den Austausch von Demonstratoren und Know-How vereinbart, so dass der Smart Data Web Demonstrator demnächst auch in Beijing gezeigt wird.

Roadshow „smarter_mittelstand“ in Leipzig

Das Smart Data Web Projekt präsentierte sich am 12. Juni 2017 bei der bundesweiten Roadshow smarter_mittelstand des Smart Data Forums in Leipzig. Die Roadshow ist Teil einer Veranstaltungsserie der Digitalisierungsinitiative „Smarter Mittelstand – Digitalisierung 4.0“, die 2016 durch das Unternehmermagazin Impulse, Convent Kongresse, die ZEIT-Verlagsgruppe und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ins Leben gerufen wurde. Auf insgesamt sechs Roadshow-Stationen in ganz Deutschland können sich Unternehmer über Themen wie Industrie 4.0, Big Data und Datenschutz informieren sowie die neuesten Trends der Digitalisierung kennenlernen.

Auf der Veranstaltung in Leipzig präsentierte Kay Müller (Universität Leipzig) das Smart Data Web Projekt mit einem Vortrag. Anschließend informierten sich bei ihm viele interessierte Fachbesucher aus dem Mittelstand über die im Projekt entwickelte Analyseplattform und den Industrie-Wissensgraphen, der unter Leitung der Universität Leipzig entsteht. Großen Anklang fand auch der gezeigte Demonstrator, der anschaulich die Echtzeit- und Textanalytik-Verarbeitungsmöglichkeiten der Analyseplattform sowie die Anwendungsfälle des Industrie-Wissensgraphens illustriert.

Bildquelle: Smart Data Forum

Smart Data Web auf der CeBIT 2017 am Stand des BMWi

Die Projekte SD4M und Smart Data Web, die im Smart Data Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert werden, präsentieren sich auch in diesem Jahr mit einem gemeinsamem Exponat den Besuchern der CeBIT.  Das Exponat wird wie letztes Jahr am Stand des BMWi  in Halle 6 gezeigt (BMWi – Informationen zur CeBIT 2017):

Ob Ausfälle von Zulieferern oder Naturkatastrophen – es gibt eine Vielzahl externer Ereignisse, die einen Einfluss auf die Wertschöpfungs- und Lieferketten eines Unternehmens haben. Viele Informationen über solche Geschehnisse sind auf Nachrichtenwebseiten oder in sozialen Netzwerken verfügbar, erreichen Entscheiderinnen und Entscheider jedoch oft zu spät oder eher zufällig. Nur, wenn Unternehmen unvorhersehbare Entwicklungen frühzeitig erkennen, können sie auch entsprechend reagieren. 

Das Projekt Smart Data Web will diese zeitliche Lücke schließen und die Informationen unmittelbar und systematisiert zur Verfügung stellen. Deshalb wertet das Projekt pro Tag automatisch rund 300.000 Tweets, 16.000 Nachrichtendokumente und etwa 20.000 Meldungen von Polizei, Behörden und Verkehrsunternehmen aus, und kombiniert diese mit Daten aus Firmendatenbanken und der OpenStreetMap, einer Datenbank für frei nutzbare Geodaten. Auf Basis dieses Wissensnetzes können Unternehmen unvorhersehbare Ereignisse schnell erkennen und in ihre Planungs- und Entscheidungsprozesse für die Produktion miteinbeziehen.

Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich das Projekt in vielfältiger Weise weiterentwickelt. Ein besonderer Augenmerk lag auf der Verbesserung der Informationsextraktionstechnologien und ihrer Integration in das Big-Data-Framework Apache Flink. Die zugrundeliegenden Natural Language Processing und Machine Learning Verfahren wurden auf neue Entitätstypen wie z.B. Produkte und Technologien, neue Relationen und Fakten, wie z.B. „Firma-ist-Lieferant-für-Produkt“, erweitert und die Erkennungsgenauigkeit verbessert. In enger Zusammenarbeit aller Partner wurden verschiedene Ansätze zur Informationsextraktion entwickelt und erprobt, u.a. regelbasierte Ansätze, statistische Modelle und auch Verfahren des Deep Learning.

Der auf der CeBIT gezeigte Demonstrator ist auch unter http://ta.dfki.de öffentlich verfügbar (Hinweis – nur für Google Chrome/Chromium optimiert, andere Browser unterstützen nicht alle Funktionen der Demo).

           

Relationsextraktion mit INDREX und ExaSOL

Die Masterstudenten der Lehrveranstaltung „Enterprise Data Management“ der Beuth-Hochschule haben in ihrem Abschlussprojekt auf einem Datenbestand von mehreren hunderttausend Dokumenten Text Mining von Relationen durchgeführt. Konkret ging es uns im Korpus um das Erkennen von Relationen zu Sensoren (Wer stellt welche her, wo etc.). Wir wollten wissen, wie gut die Studenten diesen Vorgang mittels unserer Erweiterung INDREX auf der Hauptspeicherdatenbank ExaSOL  ausführen können. Ein Video zum Projekt erklärt sehr gut die Möglichkeiten und die Vorgehensweise.

 

SDW auf der Informatik 2016

„Smart Data“ war ein wichtiges Thema auf der in diesem Jahr im österreichischen Klagenfurt stattfindenden Leitkonferenz Informatik 2016 der Gesellschaft für Informatik. Der Workshop „Europäische Standardisierungsansätze für Smart Data Technologien“ wurde auf Initiative der Gesellschaft für Informatik und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Kooperation mit dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie durchgeführt. Prof. Hans Uszkoreit präsentierte auf diesem Workshop das Smart Data Web Projekt.

SDW auf der SEMANTiCS 2016

An beiden Konferenztagen der SEMANTiCS-Konferenz in Leipzig wurde der SDW/SD4M Demonstrator von Johannes Kirschnick (DFKI), Johannes Frey (Uni Leipzig) und Kay Müller (Uni Leipzig) vorgestellt. Bei der SEMANTiCS-Konferenz handelt es sich um eine der ältesten, europäischen Konferenzen zum Thema Smart Data Web. Von daher ist es leicht verständlich, dass der SDW/SD4M Demonstrator sich als Besuchermagnet herausstellt und zu vielen Fachdiskussionen angeregt hat, da er viele der auf dieser Konferenz relevanten Technologien und Algorithmen in einem System vereint. Wir freuen uns darauf im nächsten Jahr wieder auf der SEMANTiCS-Konferenz präsent zu sein.

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